UCM: Leistung und Flexibilität

Keylane |

Uniform Calculation Method

Das Gesetz über verbesserte Prämienregelungen tritt in den Jahren 2019/2020 in Kraft. Das neue Gesetz verpflichtet Rentenfonds und Versicherer, detaillierte Rentenprognosen nach vorgeschriebenen Verfahren zu erstellen. Keylane ist es gelungen, die „Uniform-Calculation-Method“ in unsere Software zu integrieren, und gleichzeitig Flexibilität für spezielle Vertragsregeln beizu behalten. Wir haben die Leistung so optimiert, dass große Batches leicht berechnet werden können. Das Kalkulationstool ist über einen Webservice verfügbar, und kann mit jeder bereits bestehenden Lebens- und Rentenversicherungs-Softwarelösung angesteuert werden. Durch die Kombination unserer Expertise in den Bereichen Versicherungsmathematik und Softwareentwicklung konnten wir eine optimale Softwareanwendung erstellen.

In der Keylane-Lösung haben wir die drei gesetzlich vorgeschriebenen Berechnungsmethoden implementiert (generische Berechnungsmethode, Berechnungsmethode 1 und Berechnungsmethode 2). Zusätzlich haben wir eine detaillierte Version von Berechnungsmethode 1 implementiert.

Die generische Berechnungsmethode ist als hochflexible Lösung umgesetzt und passt sich beliebigen Vertragsregeln an. Die Flexibilität wird durch ein konfigurierbares Berechnungsmodell erreicht (tabellarische Struktur), bei dem jeder Projektionsmonat in einer Zeile ausgewertet wird, jeweils nach den für die Spalten definierten Formeln. Vom Berechnungsmodell aus können alle für die Ermittlung des Renten-Auszahlbetrags relevanten Daten aus der Lebens- und Rentensoftware herangezogen werden. Nach einer einmaligen Konfiguration führt das System 2000 Durchläufe mit mindestens einem Berechnungsmodell durch. Die Eingabe für die einzelnen Durchläufe ist personen-, vertrags- und szenarioabhängig (z. B. das personenabhängige Renteneintrittsdatum, szenarioabhängiger Zinssatz von Anlagen, etc. ). Parallel zu den flexiblen Funktionen unterstützt das System auch feste Berechnungen. Mit diesen festen Berechnungen wird Gesetzeskonformität gewährleistet. Obwohl die generische Berechnungsmethode mit hoher Flexibilität implementiert ist, mangelt es nicht an Performance. Der Webservice führt die Berechnungen durch, und gibt innerhalb von Sekundenbruchteilen die positiven, erwarteten und negativen Zahlungsszenarios zurück.

Das Berechnungsverfahren 1 ist als High-Performance-Lösung unter Verwendung der gesetzlich vorgeschriebenen Formeln umgesetzt. Das bedeutet, dass die 2000 Szenarien zu drei Kalkulationsmethoden-Szenarien führen. Auf Basis dieser Gutwetter-, Erwartungs- und Schlechtwetterszenarien (basierend auf Kaufkraftfaktoren) werden die erwarteten realen Auszahlbeträge zurückgegeben.
Für die Berechnungsmethode 1 haben wir eine zusätzliche Funktion integriert. Es ist möglich, die Berechnungen ohne die Vereinfachung von 2000 Ist-Szenarien auf drei Kalkulationsmethoden-Szenarien durchzuführen. Diese Erweiterung kann als „Berechnung nach generischer Kalkulationsmethode“ mit einer ähnlichen Leistung wie die Berechnungsmethode 1 interpretiert werden.
Diese Funktion wurde eingeführt, da die Reduzierung der Berechnungsmethodenszenarien zu Inkonsistenzen bei der Szenarienauswertung führt.* Durch die Sortierung der bewerteten Auszahlbeträge bleiben alle Szenarien getrennt. Darüber hinaus glauben wir, dass die Vereinfachung aufgrund erwarteter Leistungsprobleme eingeführt worden ist. Diese Entscheidung lässt sich jedoch nicht rechtfertigen, weil der Leistungsabfall kaum spürbar ist (ca. 5 %).

Das Berechnungsverfahren 2 ist, wie das Berechnungsverfahren 1, als High-Performance-Lösung mit den gesetzlich vorgeschriebenen Formeln umgesetzt. Dieses Berechnungsverfahren ist auf Unternehmen zugeschnitten, die keinen Zugang zu den Ergebnissen der Plausibilitätstests haben. Jedes Mal, wenn neue Unternehmensdaten in Axon gespeichert werden, führt unsere Lösung neue Anfangsberechnungen durch. Diese Anfangsberechnungen führen zur Ausgabe eines vereinfachten Plausibilitätstests. Dessen Ergebnis wird anschließend in alle personenbezogenen Berechnungen mit einbezogen.

Wir haben die UCM-Lösung als eigenständiges Kalkulationstool implementiert. Dies bedeutet, dass es sowohl für Keylane-Kunden als auch für Nicht-Keylane-Kunden verfügbar ist. Unser Konzept sieht vor, dass die UCM-Berechnungen mit der Stand-Alone-Komponente durchgeführt werden, während die Lebens- und Rentenverwaltungssysteme die Ergebnisse kommunizieren.
customers. By our vision, the stand-alone component should perform the UCM calculations whereas the life and pension administration systems should communicate the results.

Entscheidende Merkmale des Keylane UCM-Moduls sind Leistung und Flexibilität

  • Bei der generischen Berechnungsmethode können beliebige Vertragsregeln prognostiziert werden
  • Sowohl beim Berechnungsverfahren 1 als auch beim Berechnungsverfahren 2 erfolgt die Berechnung innerhalb weniger Hundertstelsekunden.

Mehr Informationen

Sie möchten mehr über unsere „Uniform-Calculation-Method“ erfahren? Kontaktieren Sie Floris van Tol, E-Mail: floris.van.tol@keylane.com, Mobiltelefon: +31 6 206 114 70.




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* Die Formel zur Bewertung der Rentenauszahlbeträge enthält für jedes Projektionsjahr im Berechnungsverfahren 1 einen Quotienten mit der kumulierten Kaufkraft des aktuellen und des letzten Projektionsjahres. Durch die Berechnung von 2000 kumulativen Kaufkraftfaktoren für jedes Projektionsjahr und anschließende Sortierung gehören die Gutwetter-, Erwartungs- und Schlechtwetterergebnisse zu unterschiedlichen Szenarien der einzelnen Projektionsjahre. Die Aufteilung der Ergebnisse vereinfachter Berechnungsszenarien führt daher zur Division von Werten aus unterschiedlichen Szenarien. Das ist inkonsistent.